Essen richtig fotografieren und auf Facebook hochladen – eine Anleitung

  Fotografiere nur ausgefallenes und besonders außergewöhnliches Essen: Käsepätzle, Müsli, deinen Grill. Halte den Teller in die Höhe und stelle dich im Hintergrund mit weit aufgerissenen Augen und Mund dahinter. Damit verleihst du deinem Bild eine besonders kreative und persönliche Note. Benutze originelle Farbfilter wie „Vintage“, „Aladin“ oder „Schwarz-Weiß“. Wenn du dich nicht entscheiden kannst,

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Steht auf!

(Redebeitrag, gehalten auf der Demonstration “Solidarität statt Hass” am 6.  Februar 2016, Würzburg) Ich bin diese Woche viel im Osten unterwegs gewesen und in Leipzig, Erfurt, Dresden, Magdeburg aufgetreten. In Dresden sogar ganz in der Nähe von Heidenau. Es war schön. Es hat Spaß gemacht. Die Leute waren nett und sogar über die Pegida-Witze wurde

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Sarah Wiener ist auch keine Lösung

Schön Sarah Wiener, du hast es also geschafft. Lange hat man von dir nur noch wenig gehört, weil andere Star-Köche folgten. Jetzt hast du einen Artikel geschrieben, in dem du die vegane Ernährung ankreidest und -zack- bist du wieder in aller Munde und machst gerade Interview-Hopping durch die TV-Sender. Bezeichnest dich selbst als „ernährungspolitische Köchin“

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Links und Empfehlungen zum Thema “geplanter Verschleiß”

Wer nicht viel Zeit hat: Dokor Allwissend erklärt in 3 Minuten geplante Obsoleszenz und danach weiß man sogar, wie man sein Netzkabel unkaputtbar macht.   www.Murks-nein-danke.de Das ist die Homepage von Stefan Schridde. Neben seinem gleichnamigen Buch findet man auf seiner Seite auch ein „Murksbarometer“ und eine Sammlung von neu gemeldeteten Fällen geplanter Obsoleszenz.  

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“Mich hat gebracht der Media-Markt” – ein Besuch in der GU Würzburg

 (veröffentlicht im Missio-Magazin 6/13) Kurz vor 15 Uhr stehe ich am Stadtrand von Würzburg vor einem unscheinbaren Eingang zur „Gemeinschaftsunterkunft“. Ein Euphemismus, der die Zustände in einem solchen Flüchtlingslager nur bedingt wiedergibt. Konkreter wird da schon das Schild, das deutlich sichtbar am eisernen Tor für jeden Neuankömmling zu lesen ist. Nach meist monatelanger Flucht, kann

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Mein Camenbert-Out

Ich bin Veganer und das ist gut so. Anfangs versuchte ich es noch zu verheimlichen. Während ich mit Freunden im Supermarkt war und sie den geilen Steaks in der Auslage nachpfiffen, schielte ich immer unauffällig auf den Brokkoli. Am Schlimmsten waren für mich die Junggesellenabschiede. Ständig hielten wir nachts auf dem Weg von einer Strip-Bar

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Zellerau, ich mag dich!

Seit fast 10 Jahren wohne ich in der Zellerau und ich wohne gerne hier. Ich mag diese Vielschichtigkeit. Am Zeller Berg rollen die Großverdiener mit ihren SUVs die Spessartstraße hoch, in der Hartmannstraße rollen die Teenies in geklauten Einkaufswagen vom REWE runter. Wir haben in der Frankfurter Straße die einzige italienische Pizzeria, die von Russen

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